Süddeutsche Meisterschaft Männer, Frauen und Jugend U 18 in St. Wendel
  01.07.2019 •     Presse


St. Wendel. Mit einem kompletten Medaillensatz verabschiedeten sich die Leichtathleten des Schwalm-Eder-Kreises bei der Süddeutschen Meisterschaft der Männer, Frauen und Jugend U 18 in St. Wendel in die Sommerpause. Einige Zeit hatte man von Weitspringerin Xenia Stolz (Ziegenhain) nichts mehr gehört. Jetzt ist die in Südhessen lebende Athletin des Wiesbadener LV wieder da und gewann mit 6,44 m den Weitsprung der Frauen. Doch der Sieg hing am seidenen Faden. Nach 6,04 m im dritten Versuch flog die Deutsche Hallen-Meisterin von 2012 erst im letzten Durchgang an der bis dahin führenden Tina Pröger (TSV Zirndorf/ 6,25 m) vorbei.

Bereits zum fünften Mal seit der Landes-Meisterschaft im Auestadion verbesserte Patrizia Römer (ESV Jahn Treysa) den Kreis-Rekord im Kugelstoßen der Frauen (4 kg) und siedelte als Dritte die neue Bestmarke bei 15,69 m an. Jetzt ist die zu Beginn der Saison von Trainer Helmut Schneider prognostizierte 16-Meter-Marke schon fast ein realistisches Ziel. Die noch der U 20 angehörende Isabel Cramer (ESV) erreichte den Endkampf im Diskuswerfen (1 kg) und wurde hier Achte mit 38,79 m.

Immer schneller wird Lucas Natusch (TSV Remsfeld) über 100 Meter der männlichen Jugend U 18 und erfüllte mit im Vorlauf erzielten 11,28 Sekunden erstmals die Norm für die Deutsche Jugend-Meisterschaft Ende des Monats in Ulm. Obwohl sich der Dreiburgen-Schüler aus Wabern mit dieser Zeit an die vierte Position in Hessen verbesserte fehlten bei starker Konkurrenz sieben Hundertstelsekunden für das Finale. Natusch war auch die treibende Kraft beim fünften Rang der StG Hessen Nord mit weiterhin Nico Wilhelm, Martin Soose und Fabian Feldmann in 44,54 Sekunden direkt hinter der LG Eintracht Frankfurt (44,49 s) über 4 x 100 Meter. Dieses ist ebenfalls die Norm für Ulm.

Im Diskuswerfen hatte Fabian Feldmann das Ticket für die Jugend-DM bereits in der Tasche und kämpft als Fünfter mit 50,39 m (1,5 kg) jetzt in vier Wochen an der Donau um den Einzug in das Finale der besten Acht. Dieses Finale ist auch das Ziel von Lasse Gundlach (ESV) im Hammerwerfen. Als Zweiter mit 61,78 m (5 kg) musste der Lichtenberg-Schüler im Saarland lediglich seinem HLV-Rivalen Kai Hurych (KSV Fürth) den Vortritt lassen.  (zct)