Frankfurt Marathon
  28.10.2019 •     Presse


Frankfurt. Das war ein Saisonabschluss nach Maß. In 2:47:28 Stunden lief Jens Quehl (SC Neukirchen) bei der in den Mainova Marathon eingebetteten Hessischen Marathon-Meisterschaft der Leichtathleten in der M 40 auf den zweiten Rang und verdrängte mit dieser Zeit Thomas Bayer (TSV Rot-Weiß Körle/Köln: 2:52:34) und Michael Rommel (TuSpo Borken/Fehmarn: 2:56:27) von der Spitze der Kreis-Bestenliste. Nach einer Durchgangszeit im Halbmarathon fehlten hinter Christian Spaich (TSG Oberursel/ 2:47:15) 13 Sekunden am Titel. Überhaupt ist der Mainova Marathon für Quehl ein gutes Pflaster. Hier lief der diesjährige Brückenlauf-Sieger 2016 in 2:45:31 Stunden seine Bestzeit.

Die Sportfamilie Vinzens (LG Gensungen) wird das Rennen in der Main-Metropole ebenfalls in guter Erinnerung behalten. In 3:05:06 nähert sich Benjamin Vinzens nach seinen Siegen beim Felsburglauf sowie beim Reiherwaldlauf kontinuierlich der Drei-Stunden-Grenze und erkämpfte in der Meisterschafts-Wertung der M 35 als bester nordhessischer Starter den Bronzerang. Noch mehr richtete sich das Augenmerk auf Ehefrau Lisa. Sie trat bisher lediglich beim Spendenlauf in Unshausen in Erscheinung und gewann als Frischling auf der klassischen Distanz in 3:47:46 Stunden vor Chrisoula Schreiner (LG Rodgau/4:05:54) mit deutlichem Vorsprung auf Anhieb die Wertung der W 35.

Ein großer Sprung nach vorn gelang Katja Stilting (TB) als Vierte der W 40. Die Heilpraktikerin aus Kleinenglis trainiert nach Plänen des Bad Arolser Leistungsdiagnostikers Nikolaj Dorka und steigerte sich gegenüber Sofia/Bulgarien 2018 von 4:36:20 auf 4:02:29 Stunden. Mit Tom Ring (Laufteam Kassel/ vormals SG Chattengau) hat der schnellste nordhessische Starter am Main seine sportlichen Wurzeln im Schwalm-Eder-Kreis.    (zct)