Historie: Internationalen Werfertag mit DLV-Spitzenathleten im Diskuswerfen.
  23.04.2021 •     Kreis Schwalm-Eder , Presse


Kleinenglis - Eine Fülle von Top-Veranstaltungen bis hin zur Ausrichtung deutscher Meisterschaften prägt die Wettkampf-Chronik der Leichtathleten des Schwalm-Eder-Kreises. Bereits im Juni 1980 organisierte der SV Schwarz-Weiß Kleinenglis unter seinem Vorsitzenden Horst Koch und Abteilungsleiter Horst Schwerdt an Fronleichnam im Rahmen der 50-Jahr-Feier des Turn- und Sportvereins einen internationalen Werfertag mit DLV-Spitzenathleten im Diskuswerfen.

Mit einer eindrucksvollen Demonstration im Wurfring läutete Alwin Wagner bei seinem Erfolg mit 62,48 m vor dem sechsfachen Deutschen Meister Hein-Direck Neu (TSV Bayer Leverkusen/60,76 m) seine 1981 in Gelsenkirchen begonnene Siegesserie mit fünf nationalen Titeln in Folge bei Deutschen Meisterschaften ein. Die beiden DLV-Asse warfen seinerzeit einen Startplatz aus für den vier Tage später in Warschau stattfindenden Länderkampf Polen - Bundesrepublik Deutschland, der mit 104:107 Punkten verloren ging. Dennoch blieb Wagner in Warschau mit 62,90 m vor den Polen Juzyszin (61,94 m) und Wolodko (61,10 m) „Chef“ im Diskusring.

Auf den Plätzen in Kleinenglis Peter Schulze (Fritzlar/USC Mainz/56,96 m), der bei der DM 1980 in Hannover hinter Rolf Danneberg (LG Wedel/Pinneberg) DLV-Vize mit der Zwei-Kilo-Scheibe wurde, vor dem deutschen Jugendmeister von 1979 im Schleuderballwerfen, Stefan Schröfel (SV Wiesbaden/48,20 m).

Im Kugelstoßen dominierte Alwin Wagner mit einem in der DLV-Bestenliste von 1980 festgehaltenen Standstoß von 17,06 m. Dahinter etablierte sich der heutige HLV-Kadertrainer der Hammerwerfer, Helmut Schneider (LG Schwalmstadt/12,79 m). Rainer Lipphardt (LG Schwalmstadt/53,30 m) sowie Walter Werner (Eintracht Felsberg/46,56 m) erzielten die größten Weiten im Speerwerfen.                                                                            (zct)

Das Foto zeigt Pressewart Lothar Schattner (Mitte) beim Interview mit dem fünffachen Deutschen Meister Alwin Wagner (links) sowie dem sechsfachen DLV-Titelträger Hein-Direck Neu (rechts).     (zct)